Investitionsmaßnahmen
des Wasser- und Abwasserzweckverbandes Gotha und Landkreisgemeinden im Haushaltsjahr
2009
(Auszug)
Investitionsplan Abwasser
Allgemeines
Mit Beschluss Nr. 13/2005 vom 19.05.2005 wurde durch die
Verbandsversammlung das Abwasserbeseitigungskonzept als Grundlage der
Planungen des Zweckverbandes bis zum Jahr 2014 bestätigt.
Im Jahr 2008 verlagerten sich die Zuständigkeiten für
Fördermaßnahmen durch die Auflösung der 4 staatlichen Umweltämter im
Freistaat Thüringen hin zur Thüringer Landesanstalt für Umwelt und
Geologie (TLUG) als Fachaufsicht und zur Thüringer Aufbaubank als
bewilligende Stelle (Mittelvergabe / Nachweisprüfung).
Gleichzeitig werden durch die EU-Richtlinie Nr.55 neue Prioritäten bei
der Abwasserbeseitigung vorgegeben.
Stand bisher die Anschlussgraderhöhung an zentrale Kläranlagen im
Vordergrund so wird nun nach den Vorgaben der EU-Richtlinie verstärkt
darauf geachtet, dass vorrangig solche Gebiete angeschlossen werden, in
denen die regionalen Fliesgewässer einen nach wie vor hohen
Belastungsgrad durch Einleitungen von nur mechanisch vorgereinigten
Abwässern aufweisen.
In den Investitionsplan 2009 wurden unter Beachtung der
wasserwirtschaftlichen Dringlichkeit Maßnahmen aufgenommen, wofür es
eine Sanierungsanordnung seitens der Behörden gibt oder Anmeldungen der
Mitgliedsgemeinden im Zusammenhang mit kommunalen Straßenbauvorhaben.
Neben dem Anschluss der Nordgemeinden an die zentrale Kläranlage Gotha
wird es eine rege Bautätigkeit im Emsetal geben. Hier geht es neben dem
Anschluss der vier Ortsteile an eine zentrale Kläranlage vordergründig
um den Schutz des Wassergewinnungsgebietes für die Stadt Eisenach rund
um Sontra im Wartburgkreis.
Im Vorfeld erfolgten Abstimmungen zum Umfang und Bauablauf der
Maßnahmen mit den jeweils zuständigen Bauämtern in den
verbandsangehörigen Städten und Gemeinden. Das Landratsamt Gotha als
zuständige Aufsichtsbehörde sowie gleichzeitig als Baulastträger vieler
Kreisstraßen wurde ebenso bei den Planungen und Abstimmungen beteiligt.
Mit der Umsetzung der Baumaßnahmen verringert sich die jährlich
anfallende Abwasserabgabe für Einleitungen von nur vorgereinigten
Abwässern aus Kleinkläranlagen in unsere Flüsse und Bäche.
Gleichzeitig werden durch diese gemeinsamen Anstrengungen unsere
Oberflächengewässer sauberer und unser Lebensumfeld angenehmer.
Die Reduzierung der Abwasserabgabe ist darüber hinaus eine wesentliche
Grundlage für eine angestrebte Gebührenstabilität im Verbandsgebiet.
Die folgenden Maßnahmen sind Bestandteil des Wirtschaftsplanes des
Verbandes für 2009. Vom Thüringer Ministerium für Landwirtschaft,
Naturschutz und Umwelt wurden die dargestellten Projekte ins
Förderprogramm 2009 aufgenommen.
Kofinanziert werden die Projekte bis zu 65 % aus Mitteln des europäischen
Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).
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Anschluss der
Gemeinde Bufleben an die Kläranlage Gotha
Pumpwerk und Verbindungssammler nach
Warza:
Die Gemeinde Bufleben mit den Ortsteilen Hausen und Pfullendorf hat ca. 1120 Einwohner und
liegt nördlich der Kreisstadt Gotha. Die Abwasserentsorgung der Gemeinde Bufleben obliegt dem
Wasser- und Abwasserzweckverband Gotha und Landkreisgemeinden.
Gegenstand und Ziel der Fördermaßnahme ist der Anschluss der Gemeinde Bufleben an die zentrale
Kläranlage Gotha.Die Ortsteile Hausen und Pfullendorf sollen nach 2015 angeschlossen werden.
Bufleben entwässert zukünftig im Mischsystem. Aus diesem Grund sind für die Überleitung neben
dem eigentlichen Ortsnetz von Bufleben folgende Anlagenteile erforderlich:
Regenentlastungsanlage mit Einlaufbauwerk in den Vorfluter und
Anschluss an das Ortsnetz (Stauraumkanal mit unten liegender Entlastung)
Abwasserpumpwerk Bufleben
Druckleitung von Bufleben zum Pumpwerk Warza
145 m Druckleitung wurden schon im Jahr 2008 parallel mit der Leitung von Westhausen kommend
verlegt, um den Straßenkörper in diesem Abschnitt nicht nochmals öffnen zu müssen.
Das Ortsnetz von Bufleben befindet sich derzeit in einem schlechten Zustand. Voraussetzung
für die Inbetriebnahme des Pumpwerkes sind der Neubau des Mischwasserkanals in der Kirchstraße
mit Anschluss der Seitenzuläufe aus Berlesstraße und Hauptstraße sowie die Eliminierung von
Feldzuläufen an das anzuschließende System.Die Abwässer gelangen über die Regenentlastungsanlage
zum Pumpwerk. Von hier werden die fäkalienhaltigen Wässer über eine Druckleitung, Länge ca. 4 km,
zum Ortsnetz Warza gepumpt. Über die Ortskanalisation gelangt das Abwasser zum Pumpwerk Warza und
wird von hier aus zur Kläranlage Gotha weitergeleitet.
Über das Pumpwerk Bufleben werden zukünftig auch die Abwässer aus den Gemeinden Eschenbergen u
nd Molschleben zur Kläranlage Gotha transportiert.
Die Realisierung der Fördermaßnahme ist in den Haushaltsjahren 2009 – 2010 vorgesehen.
Das vom Freistaat Thüringen geförderte Projekt wird durch Mittel der Europäischen Union im
Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert.
geplante Gesamtinvestition:
1.715.964,79 €
geplante Zuwendung:
781.376,00 €
Anschluss der
Gemeinde Friemar an die Kläranlage Gotha
Verbindungssammler nach
Gotha:
Die Gemeinde Friemar liegt nördlich der Kreisstadt Gotha. Sie hat ca. 1140
Einwohner und ist Mitgliedsgemeinde der Verwaltungsgemeinschaft "Nesseaue".
Die Abwasserentsorgung der Gemeinde Friemar obliegt dem Wasser- und
Abwasserzweckverband Gotha und Landkreisgemeinden. Die Gesamtplanung sieht
vor, den o. g. Ort an die Kläranlage Gotha anzubinden. Der Anschluss
erfolgt über die Kindleber Straße in Gotha. Hier wird zusätzlich die
Erneuerung eines ca. 650 m langen Kanalabschnittes erforderlich. Friemar
entwässert zukünftig im Mischsystem. Aus diesem Grund sind für die
Überleitung neben dem eigentlichen Ortsnetz von Friemar folgende
Anlagenteile notwendig:
Regenentlastungsanlage mit Einlaufbauwerk in
den Vorfluter und Anschluss an das Ortsnetz
Abwasserpumpwerk Friemar
Druckleitung von Friemar zur Kindleber Straße in Gotha
(Verbindungssammler)
Über das Pumpwerk Friemar werden zukünftig auch die Abwässer aus den
Gemeinden Tröchtelborn, Pferdingsleben und Nottleben zur Kläranlage Gotha
transportiert. Der Anschluss soll in den nächsten Jahren erfolgen.
Als Fördermaßnahme für das Programmjahr 2009 wurde das Projekt
"Anschluss der Gemeinde Friemar an die Kläranlage Gotha -
Verbindunssammler nach Gotha" im Juni 2008 angemeldet.
Die Abwässer werden über das Pumpwerk Friemar in einer ca. 4,5 km langen
Druckleitung zum Abwassernetz in der Kindleber Straße in Gotha gepumpt.
Der Verbindungssammler dient zur Ableitung der Abwässer aus den Gemeinden
Friemar, Tröchtelborn, Pferdingsleben und Nottleben in das Kanalsystem der
Stadt Gotha. Über das Freispiegelsystem der städtischen Kanalisation und
die Regen-entlastungsanlage Langensalzaer Straße gelangt das Abwasser zur
Kläranlage Gotha.
Die Fördermaßnahme
soll in den Jahren 2009 / 2010 umgesetzt werden.
Das vom Freistaat Thüringen geförderte Projekt wird durch Mittel der Europäischen
Union im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)
kofinanziert.
geplante Gesamtinvestition:
1.281.568,00 €
geplante Zuwendung:
608.643,00 €
Anschluss der
Gemeinde Molscheben an die Kläranlage Gotha
Pumpwerk Molschleben und Verbindungssammler nach
Bufleben:
Die Gemeinde Molschleben liegt nördlich der Kreisstadt Gotha, ist
Mitgliedsgemeinde der Verwaltungsgemeinschaft "Nesseaue" und hat
derzeit ca. 1130 Einwohner. Die Abwasserentsorgung der Gemeinde Molschleben
obliegt dem Wasser- und Abwasserzweckverband Gotha und Landkreisgemeinden.
Die Gesamtplanung sieht vor, den o. g. Ort an die Kläranlage Gotha
anzubinden. Der Anschluss erfolgt über das Pumpwerk Bufleben, welches im
Frühjahr 2010 in Betrieb genommen werden soll. Molschleben entwässert
zukünftig im Mischsystem. Aus diesem Grund sind für die Überleitung neben
dem eigentlichen Ortsnetz von Molschleben folgende Anlagenteile
erforderlich:
Regenentlastungsanlage mit Einlaufbauwerk in den Vorfluter und Anschluss
an das Ortsnetz
Abwasserpumpwerk Molschleben
Druckleitung von Molschleben zum Ortsnetz Bufleben (Verbindungssammler)
Das Ortsnetz von Molschleben wurde in den letzten Jahren bereits auf den
Anschluss vorbereitet. Es muss jedoch noch der Hauptsammler entlang des
Oestereichengrabens gebaut werden. Diese Baumaßnahme ist für die Jahre
2008/2009 vorgesehen. Damit wird ein Anschlussgrad von ca. 90 % erreicht
(etwa 1000 Einwohner).
Über das Pumpwerk von Molschleben werden keine weiteren Orte an die
Kläranlage Gotha angeschlossen, so dass das Pumpwerk mit einem hohen
Anschlussgrad an das Netz gehen wird.
Das Gesamtsystem dient zur Ableitung der Abwässer aus der Gemeinde
Molschleben zum Pumpwerk Bufleben. Von dort werden die Abwässer über das
Pumpwerk Warza zur Kläranlage Gotha weitergeleitet.
Ausführungszeitraum für diese Fördermaßnahme sind die Jahre 2009 / 2010.
Das vom Freistaat Thüringen geförderte Projekt wird durch Mittel der
Europäischen Union im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale
Entwicklung (EFRE) kofinanziert.
geplante Gesamtinvestition:
904.730,00 €
geplante Zuwendung:
401.419,00 €
Anschluss der
Gemeinde Tröchtelborn an die Kläranlage Gotha
Pumpwerk Tröchtelborn und Verbindungssammler nach
Friemar:
Die Gemeinde Tröchtelborn liegt nördlich der Kreisstadt Gotha, ist
Mitgliedsgemeinde der Verwaltungsgemeinschaft "Nesseaue" und hat
derzeit ca. 350 Einwohner.
Die Abwasserentsorgung der Gemeinde Tröchtelborn obliegt dem Wasser- und
Abwasserzweckverband Gotha und Landkreisgemeinden.
Die Gesamtplanung sieht vor, den o. g. Ort an die Kläranlage Gotha
anzubinden. Der Anschluss erfolgt über das Pumpwerk in Friemar.
Tröchtelborn entwässert zukünftig im Trennsystem. Aus diesem Grund sind
für die Überleitung neben dem eigentlichen Ortsnetz von Tröchtelborn
folgende Anlagenteile erforderlich:
Abwasserpumpwerk Tröchtelborn
Verbindungssammler von Tröchtelborn zum Pumpwerk Friemar
Anschluss an das vorhanden Ortsnetz
Das Pumpwerk fördert ausschließlich die Abwässer des Ortes
Tröchtelborn.Der Neubau des Abwassernetzes von Tröchtelborn ist zum
Zeitpunkt des Anschlusses zu ca. 80 % abgeschlossen.
Das Projekt beginnt am Übergabeschacht in der Hauptstraße in Tröchtelborn
und endet am Pumpwerk Friemar. Über das Pumpwerk Friemar werden zukünftig
auch die Abwässer aus den Gemeinden Friemar, Pferdingsleben und Nottleben
zur Kläranlage Gotha transportiert. Der Anschluss soll in den nächsten
Jahren erfolgen.
Der Verbindungssammler (Druckleitung) orientiert sich am Verlauf der
Landstraße L1043 von Tröchtelborn nach Friemar und wird ab Ortsausgang
Tröchtelborn als Freispiegelkanal verlegt.
Die Bauzeit wird sich von Mitte des Jahres 2009 bis zum Frühjahr 2010
erstrecken.
Das vom Freistaat Thüringen geförderte Projekt wird durch Mittel der
Europäischen Union im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale
Entwicklung (EFRE) kofinanziert.
Der Ortsteil Fischbach liegt am Fuß des "Großen Inselsberges",
rund 20 km süd-westlich von Gotha. Die Gemeinde Emsetal ist Mitglied des
Wasser- und Ab-wasserzweckverbandes Gotha und Landkreisgemeinden.
Die zukünftige Entwässerung von Fischbach ist im Trennsystem vorgesehen.
Das anfallende häusliche und gewerbliche Schmutzwasser soll dabei einer
zentralen biologischen Reinigung zugeführt werden.
Eine Wirtschaftlichkeitsberechnung ergab, dass der Anschluss der Gemeinde
Emsetal an die Kläranlage Stedtfeld des Trink- und Abwasserzweckverbandes
Eisenach-Erbstromtal (TAV-EE) die wirtschaftlich günstigste
Entsorgungslösung darstellt.
Die zur Förderung angemeldeten Maßnahmen umfassen den Bau von Schmutz- und
Regenwasserkanälen in den genannten Straßen. Die
Schmutzwasserableitungs-anlagen erhalten eine Anbindung an den ebenfalls zur
Förderung beantragten Verbindungssammler von Fischbach zum Gewerbegebiet
Schwarzhausen. Die vorhandenen Mischwasserkanäle sollen zukünftig, soweit
der bauliche Zustand es zulässt, als Regenwassersammler genutzt werden.
Baulich desolate bzw. hydraulisch nicht ausreichende Sammlerabschnitte werden
ersetzt.
Mit der Umsetzung der Maßnahme wird im 4. Quartal 2009 begonnen, sie wird
sich voraussichtlich bis Anfang 2012 erstrecken.
Das vom Freistaat Thüringen geförderte Projekt wird durch Mittel der
Europäischen Union im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale
Entwicklung (EFRE) kofinanziert.
geplante Gesamtinvestition:
1.146.659,00 €
geplante Zuwendung:
696.634,00 €
Verbindungssammler
bis Gewerbegebiet Schwarzhausen:
Die Gemeinde Emsetal mit den Ortsteilen Fischbach, Schmerbach,
Schwarzhausen und Winterstein ist Mitglied des Wasser- und
Abwasserzweckverbandes Gotha und Landkreisgemeinden (WAZV).
Auf der Grundlage einer Wirtschaftlichkeitsuntersuchung ist der
schmutzwassertechnische Anschluss der Gemeinde Emsetal an die zentrale
Kläranlage des Trink- und Abwasserzweckverbandes Eisenach-Erbstromtal (TAV
EE) vorgesehen. Bis zum Gewerbegebiet Schwarzhausen soll zukünftig der
Verbindungssammler aus dem OT Fischbach für eine Ableitung des
Schmutzwassers sorgen. Der Verbindungssammler wird zum Teil als Druckleitung
und zum Teil als Freispiegelkanal errichtet. Der Freispiegelkanal von
Fischbach kommend mündet in ein Schmutzwasserpumpwerk. Die vom Pumpwerk
abgehende Druckleitung verläuft in einer ehemaligen, umgewidmeten und
zurückgebauten Landstraße und wird an das vorhandene Kanalsystem im
Gewerbegebiet Schwarzhausen angeschlossen.
Bis zur Fertigstellung des Verbindungssammlers zur zentralen Kläranlage
Stedtfeld wird das in Fischbach anfallende Schmutzwasser gemeinsam mit dem
Schmutzwasser aus Winterstein (Ortslage ist bereits teilweise angeschlossen)
und dem Gewerbegebiet Schwarzhausen in einer bestehenden
Containerkläranlage gereinigt.
Der Bau des Sammlers soll im Sommer 2009 beginnen und in 2010 abgeschlossen
werden.
Das vom Freistaat Thüringen geförderte Projekt wird durch Mittel der
Europäischen Union im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale
Entwicklung (EFRE) kofinanziert.
geplante Gesamtinvestition:
664.879,00 €
geplante Zuwendung:
416.165,00 €
Gemeinde Emsetal - OT Schwarzhausen
Schmutzwasserkanal
und Regenwasserkanal in der Ortsdurchfahrt der Bundesstraße 88
einschließlich der Seitenstraßen:
Die Gemeinde Emsetal mit den Ortsteilen Fischbach, Schmerbach, Schwarzhausen und Winterstein ist Mitglied
des Wasser- und Abwasserzweckverbandes Gotha und Landkreisgemeinden. Die Gemeinde liegt westlich der Kreisstadt Gotha.
Alle Ortsteile der Gemeinde Emsetal befinden sich in der Trinkwasserschutzzone III und entwässern derzeit im
Mischsystem. Eine Wirtschaftlichkeitsberechnung ergab, dass der Anschluss der Gemeinde Emsetal an die zentrale
Kläranlage des Trink- und Abwasserzweckverbandes Eisenach-Erbstromtal (TAV EE)die günstigste
Entsorgungslösung
für alle Gemeinden des Emsetales darstellt.
Innerhalb der Gemeinde Schwarzhausen wird etwa ab Juni 2010 mit der Realisierung der Fördermaßnahme Kanalisation
in der B 88 begonnen. In 2011 soll mit Beendigung dieser Maßnahme die Voraussetzung für die Überleitung der Abwässer
zur Kläranlage Stedtfeld geschaffen sein.
Um dieses Ziel zu erreichen müssen 752 m Rohrleitungen wegen mangelnder Baufreiheit im geschlossenen System verlegt
werden. Für das anfallende Schmutzwasser sind das 369 m und das anfallende Regenwasser 383m.
Die restlichen 1223 m Rohrleitungen werden im konventionellen Trennsystem nebeneinander verlegt.
Um den Straßenkörper der B 88 nicht nochmals öffnen zu müssen, ist die Einbindung der Seitenstraßen Bestandteil der
Maßnahme. Damit ist auch die Vorrausetzung geschaffen, die Nebenstraßen zügig anzubinden, um den Anschlussgrad der
privaten Haushalte und Gewerbetreibenden an das öffentliche Entwässerungssystem ab 2011 schrittweise zu erhöhen.
Das vom Freistaat Thüringen geförderte Projekt wird durch Mittel der Europäischen Union im Rahmen des Europäischen
Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert.
geplante Gesamtinvestition:
1.121.794,00 €
geplante Zuwendung:
564.583,00 €
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